Informationstafel erinnert an Vordenker des Waldbaus
Mischwälder, naturnaher Waldbau – spätestens seit den Borkenkäferkalamitäten der vergangenen Jahre sind Konzepte auch großen Teilen der Bevölkerung ein Begriff.
Dabei sind die Ideen nicht neu, bereits im 19. Jahrhundert lehrte ein Mann diese Waldbaumethoden: Karl Gayer.
Zwei Jahrzehnte lang wirkte an der Königlich-Bayerischen Nationalen Forst-Lehranstalt in Aschaffenburg und legte wichtige Grundsteine für Waldbewirtschaftung und sein weiteres Wirken.
In Gedenken an ihn wurde nun in Aschaffenburg-Strietwald eine Informationstafel aufgestellt.
Und zwar genau da, wo der Vordenker des Waldbaus Versuche mit Sitka-Fichte, Douglasie und Tulpenbaum durchführte, die man dort heute noch finden kann.
Etwa bei einem Spaziergang über den Europäischen Kulturweg Aschaffenburg 1 Strietwald, dessen Teil die Tafel nun ist.

Oberbürgermeister Jürgen Herzing (Mitte), David Scheuthle vom Forstamt der Stadt Aschaffenburg (rechts)
und Dr. Gerrit Himmelsbach vom Unterfränkischen Institut für Kulturlandschaftsforschung an der Universität Würzburg / Archäologisches Spessart-Projekt e. V.
Text: J. Pleyer (ZWFH)
Bild: Dr. Gerrit Himmelsbach


