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Forschungsprojekt A-DUR

Revitalisierte Auwälder: Dynamik und Resilienz im Zeichen der Multifunktionalität

 

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Laufzeit

Projektphase 1:             01.02.2024 – 31.01.2027

Projektphase 2:             01.02.2027 – 31.01.2029

 

Projektleitung

Prof. Dr. Peter Annighöfer, Technischen Universität München (TUM), Professur für Wald- und Agroforstsysteme

 

Projektkoordination

Dr. Anna-Katharina Eisen, Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan

 

A-DUR Team

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Projektförderung

A-Dur ist Teil der Fördermaßnahme Regionale Innovationsgruppen für eine klimaschützende Wald- und Holzwirtschaft (REGULUS). Das Projekt wird im Rahmen der Strategie zur Forschung für Nachhaltigkeit (FONA) des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert. Als Projektträger fungiert die Projektträger Jülich | Forschungszentrum Jülich GmbH (ptj) (Förderkennzeichen: 033L308).

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Großes gemeinsames Auwaldforschungsprojekt am Zentrum Wald Forst Holz genehmigt

Das Bundesforschungsministerium hat grünes Licht für ein spannendes Forschungsprojekt gegeben, das sich den Auwäldern zwischen München und Landshut widmet. Das ambitionierte Vorhaben wurde vom Zentrum Wald Forst Holz initiiert und trägt den Namen "Revitalisierte Auwälder: Dynamik und Resilienz im Zeichen der Multifunktionalität" (kurz: A-DUR). Unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Annighöfer von der Technischen Universität München (TUM) wird ein engagiertes Team inter- und transdisziplinär in den nächsten fünf Jahren die Geheimnisse dieser Wälder erforschen.

 

 

Das Projekt vereint Forscherinnen und Forscher der TUM, der HSWT und der LWF. Insgesamt werden fünf Doktorandinnen und Doktoranden sowie eine Projektkoordinatorin oder ein Projektkoordinator neu angestellt. Ihr Ziel ist es, die aktuellen Entwicklungen in den Auwäldern besser zu verstehen und Strategien zu entwickeln, um die Leistungsfähigkeit dieser Ökosysteme zu verbessern.

A-DUR ist ein Paradebeispiel für Teamarbeit. Fünf Arbeitsgruppen des Zentrums arbeiten Hand in Hand mit Vertreterinnen und Vertretern der Bayerischen Forstverwaltung, der Bayerischen Staatsforsten, dem Bund Naturschutz e.V., dem Leibniz Rechenzentrum sowie den Unternehmen Green-Solutions und SCIMOND.

Das Projekt verspricht tiefgreifende Einblicke in die Dynamik und Resilienz revitalisierter Auwälder und könnte den Weg für nachhaltige Verbesserungen im Management von Auwäldern ebnen. Die Ergebnisse sollen nicht nur in die Praxis umgesetzt, sondern auch in die Lehre einfließen, am besten direkt im Auwald. So wird das Wissen um die Auwälder lebendig und greifbar.

Im Fokus der Untersuchungen stehen die "Auwälder an der mittleren Isar", das größte Auwaldschutzgebiet Bayerns. Mit einer Fläche von 2.312 Hektar erstrecken sie sich vom Norden Münchens bis nach Landshut und bieten einen der artenreichsten Lebensräume der Region.

 

Die Forschungsarbeit gliedert sich in fünf Teilprojekte:

 

 Teilprojekt 1

Teilprojekt 2 

Teilprojekt 3 Teilprojekt 4  Teilprojekt 5 
Ökologische Dynamik -Gehölzverjüngung

 

in renaturierten Auwäldern entlang der Mittleren Isar unter Berücksichtigung von Wasserversorgung und Lichtangebot.

Walddynamik und Kohlenstoffbindung

 

Auswirkungen der Anwesenheit einheimischer und gebietsfremder Baumarten auf die Dynamik und Kohlenstoffbindung in Auwäldern.

Prozessschutz versus Artenschutz

 

Zukunftssicherung für kommende Generationen: Effektive Maßnahmen im Naturschutz

Klimawirkung, Erholung und Gesundheit

 

Analyse der Klima- und Gesundheitsleistungen, Entwicklung von Erholungsoptimierungsmethoden

Gesellschaftlicher Wert stadtnaher Wälder

 

stadtnahe Wälder partizipativ und ganzheitlich bewerten, Erholungssuchende lenken, Konflikte minimieren

 

Das Forschungsprojekt A-DUR wird in den nächsten fünf Jahren wichtige Erkenntnisse über die Auwälder an der mittleren Isar liefern. Das Projekt zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Behörden und Unternehmen ist, um nachhaltige Lösungen für den Schutz und die Entwicklung unserer Ökosysteme zu finden.

 

Bild: Birgit Reger, HSWT

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